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Rotenburger Rundschau vom 03.08.09

Breitband und Betriebshelfer

Reinhard Grindel (CDU) im Gespräch mit Landfrauen / Milchpreis war Thema

WITTORF (r/jw)Eine breite Themenpalette hatte das gut dreistündige Gespräch des CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel mit Vertreterinnen des Landfrauenvereins Visselhövede in Wittorf. Der CDU-Politiker möge sich um eine bessere Breitbandversorgung kümmern, war eine der vielen Wünsche des Landfrauenvereins um Vorsitzende Renate Heldberg.

Grindel sagte zu, sich beim Kompetenzzentrum für die schnellen Internetverbindungen nach dem Stand des Ausbaus der Breitbandversorgung im Raum Visselhövede zu erkundigen. „Der Landkreis hat mit einer Umfrage, wer die schnellen DSL-Verbindungen nutzen würde, wichtige Vorarbeit geleistet. Jetzt will ich mich erkundigen, wie die erhobenen Daten in Bauplanungen umgesetzt werden“, berichtete Grindel.
Ein weiteres Problem ist die zu geringe Zahl von Betriebshelfern, die bei Abwesenheit und Krankheit des Landwirts auf den Höfen eingesetzt werden können. Hier will sich der CDU-Abgeordnete mit der landwirtschaftlichen Alterskasse in Verbindung setzen.
Thema der Runde in Wittorf war auch der dramatische Verfall der Milchpreise. Grindel betonte, es gebe eine Reihe von Instrumenten, die von der Bundesregierung aktuell geschaffen wurden, um Betrieben in Not zu helfen. Grundsätzlich müsse die Nachfrage nach Milch im In- und Ausland wieder gesteigert werden. Wichtig sei auch Verbraucheraufklärung gegen Imitatkäse oder pflanzliche Fette im Speiseeis. Eine Mengenregulierung mache nur auf europäischer Ebene Sinn.
Um Preisschwankungen in Zukunft besser abfedern zu können, müssten die Landwirte steuerlich begünstigte Risikorücklagen bilden dürfen. „Auch in Wahlkampfzeiten darf man den Menschen nicht vorgaukeln, dass es Patentlösungen für einen besseren Milchpreis gibt. Wir brauchen ein ganzes Bündel von Maßnahmen“, betonte Grindel.


Reinhard Grindel im Gespräch mit Visselhöveder Landfrauen.

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